Gemeinsames Lernen

Seit dem Schuljahr 2016/17 versteht sich die KGS Zeppelinstraße als Schule des Gemeinsamen Lernens. Grundlage bildet die Behindertenrechtskonvention, wonach „von vorneherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten“ möglich gemacht werden soll. Gemäß Artikel 24 ist der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Kindern in der Regelschule der „Normalfall“.

Gemeinsames Lernen bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Unterstützungsbedarf gemeinsam unterrichtet werden. An der KGS Zeppelinstraße umfasst die Förderung derzeit Kinder mit den Unterstützungsbedarfen Lernen, Geistige Entwicklung und Sprache. Die Förderung findet sowohl im Klassenverband statt, indem Klassenlehrer und Sonderpädagoge im Team unterrichten, als auch thematisch in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen.

Zwischen Klassenlehrern und Sonderpädagogen erfolgen enge Absprachen, um im Sinne der Kinder effektiv zu unterrichten und zu fördern (Beratung, Förderplanung).

Unterstützung erfahren nicht nur die Schülerinnen und Schüler, bei denen auf Grund eines AO-SF-Verfahrens sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde, sondern auch diejenigen, die in Bereichen wie zum Beispiel Wahrnehmung, Graphomotorik oder in einzelnen Fächern Schwierigkeiten haben.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung der Schulneulinge, um Lernschwierigkeiten vorzubeugen. Wir bieten Fördereinheiten vor offiziellem Unterrichtsbeginn (7.30-8.15) um Basisqualifikationen für das Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens zu sichern.